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Router-Antennen: So optimieren Sie Ihre Konnektivität

Aistė Mikalauskaitė

Aistė Mikalauskaitė

IoT Content Manager

Futuristische schwarze Antennenkomponenten und -stäbe auf einer grauen Plattform mit goldenen Anschlüssen und blauen Akzenten illustrieren den Teltonika-Artikel über Antennen.

Die Antenne ist entscheidend dafür, ob ein Router nur schwaches Signal liefert oder selbst an schwierigen Standorten eine stabile und schnelle Verbindung gewährleistet. Ob internes Modul, robustes externes Gerät oder Kombiantenne für mehrere Frequenzen – Teltonika bietet maßgeschneiderte Lösungen für LTE, 5G, WLAN, GNSS und Bluetooth. Von stationären Industrieanlagen bis hin zu Fahrzeugflotten: Wir haben die passende Antenne, um Ihre Anwendungen optimal zu vernetzen.


Das Verständnis der Kategorien nach Funktechnologie, Montageart und Umgebung erleichtert die Auswahl des richtigen Produkts von Anfang an.


Wie die richtige externe Antenne Ihre Verbindung verbessert


Der Antennengewinn wird in dBi gemessen, und jede Erhöhung um 3 dB verdoppelt annähernd die effektive Strahlungsleistung in der bevorzugten Richtung der Antenne. In der Praxis beeinflusst die Wahl der richtigen externen Antenne für Ihren Router die Leistung auf verschiedene Weise:


  • Bereiche mit schwachem Signal: Eine externe Routerantenne mit höherer Verstärkung kann, richtig positioniert, ein schwaches oder unbrauchbares Signal zu einer stabilen Verbindung ausbauen, indem sie die Funkenergie effizienter konzentriert als die eingebaute Antenne eines Routers.

  • Metallgehäuse und -schränke: Router, die in Metallschränken, Fahrzeugen oder Gehäusen montiert sind, benötigen oft eine externe Antenne, da das Gehäuse die interne Antenne abschirmt. Dabei geht es weniger um die Verstärkung, sondern vielmehr darum, das Signal überhaupt aus dem Gehäuse zu bekommen.

  • MIMO-Performance: Der Durchsatz hängt davon ab, ob an jeden MIMO-Port eine Antenne angeschlossen ist und ob ein ausreichender Abstand zwischen den Ports eingehalten wird.

  • Langstrecken- oder Richtverbindungen: Bei festen Punkt-zu-Punkt-Verbindungen kann eine auf den nächstgelegenen Mobilfunkmast ausgerichtete Richtantenne eine Rundstrahlantenne um ein Vielfaches übertreffen.


Warum eine LTE-Antenne möglicherweise nicht für 5G funktioniert


LTE und 5G nutzen größtenteils dieselbe Router-Antennenhardware, aber nicht dieselben Frequenzbänder. LTE deckt typischerweise den Bereich von etwa 700 MHz bis 2,6 GHz ab, während 5G Sub-6 zusätzliche Frequenzen im mittleren Bereich bis zu etwa 4,2 GHz für einen höheren Datendurchsatz bietet.


Eine für einen 5G-Router entwickelte Kombiantenne, wie beispielsweise die PR1KC640, deckt diesen größeren Bereich ab, während eine nur für LTE konzipierte Antenne bei den niedrigeren Frequenzbändern aufhört.


Dies ist besonders wichtig beim Upgrade eines Routers von 4G auf 5G. Eine Antenne, die für einen reinen 4G-Router wie den RUTM11 entwickelt wurde, kann zwar denselben Anschluss und eine ähnliche dBi-Leistung wie eine Antenne für den 5G-Router RUTM50 aufweisen. Deckt sie jedoch die höheren 5G-Frequenzen nicht ab, erreicht der Router nicht die volle 5G-Geschwindigkeit.


Antennenanzahl und MIMO-Anschlüsse


Für eine MIMO-Antennenkonfiguration müssen alle dafür vorgesehenen Antennenanschlüsse Ihres Routers belegt sein, nicht nur eine beliebige Kombination. Die beiden Antennen benötigen außerdem genügend physischen Abstand, um die unterschiedlichen Signalwege ausreichend verarbeiten zu können.


Wenn beide Router-Antennen nebeneinander montiert werden oder ein Port unbesetzt bleibt, kann der Router zwar weiterhin eine Verbindung herstellen, jedoch mit reduzierter Geschwindigkeit und Stabilität. Die Datenblätter der Router geben die Portplatzierung und den erforderlichen Abstand an.


3D-Rendering einer Dach-Telekommunikationseinheit mit schwarzer Antennenkuppel und Kabeln auf einem grauen Metallkasten, beschriftet mit MOBILE, GPS und WiFi.

Was unterscheidet GNSS-Antennen von anderen Geräten?


GNSS-Antennen funktionieren anders als herkömmliche Mobilfunk- oder WLAN-Antennen. Sie sind typischerweise aktive Antennen mit einem integrierten rauscharmen Verstärker (LNA), dessen Verstärkung in dB statt in dBi angegeben wird. Dieser verstärkt das sehr schwache Satellitensignal, bevor es den Router erreicht. Die LNA-Verstärkung ist ein Wert in dB, daher sollte man sie nicht direkt mit der dBi-Verstärkung einer Router-Antenne vergleichen.


Eine GNSS-Antenne benötigt zudem eine wirklich freie Sicht zum Himmel, nicht nur einen ungehinderten Signalweg. Deshalb befindet sich das GNSS-Element einer Kombiantenne für einen Router im externen, auf dem Dach montierten Gehäuse und nicht in einer Inneneinheit.


WLAN-Antennen für Router-Installationen


Bei den meisten Installationen ist die WLAN-Antenne des Routers weniger wichtig als die Mobilfunkantenne, da WLAN nur Geräte in der Nähe erreichen muss und nicht einen entfernten Mobilfunkmast. Die Standardantenne ist in der Regel ausreichend, bei Dualband-Routern sollte man jedoch prüfen, ob die Antenne beide Frequenzbänder unterstützt.


Eine einzelne Antenne kann bei 2,4 GHz einen merklich anderen Gewinn erzielen als bei 5 GHz, und eine für die Reichweite bei 2,4 GHz optimierte Antenne wird bei 5 GHz nicht unbedingt die gleiche Leistung erbringen.


Die Dualband-WLAN-Antennen von Teltonika, wie beispielsweise die PR14RD35, sind so konstruiert, dass sie beide Frequenzbänder effektiv abdecken. Dies ist die sicherere Wahl, wenn Sie eine konsistente Abdeckung auf beiden Bändern benötigen.


Router-Antennenanschlusstypen: SMA vs. RP-SMA


Router-Antennen verwenden üblicherweise einen von zwei Steckertypen, und die Verwechslung dieser Typen ist eine häufige Ursache für Installationsprobleme:


  • SMA (Subminiature Version A): wird typischerweise für Router-LTE/5G- und GNSS-Verbindungen verwendet.

  • RP-SMA (SMA mit umgekehrter Polarität): Wird typischerweise für WLAN-Router-Verbindungen verwendet. Die Polarität der Pins/Buchsen ist im Vergleich zu einer Standard-SMA-Antenne umgekehrt, sodass ein WLAN-Kabel nicht vollständig mit einem Mobilfunk- oder GNSS-Anschluss verbunden werden kann und umgekehrt.


Kombiantennen verfügen üblicherweise über eine passende Kombination beider Anschlüsse. Beispielsweise SMA für Mobilfunk und GNSS sowie RP-SMA für WLAN. Überprüfen Sie immer den Stecker jedes Kabels am entsprechenden Routeranschluss.


SMA- und RP-SMA-Koaxialanschlüsse auf einer dunklen, mit MOBILE und WiFi beschrifteten Abdeckung.

Router-Antennenvergleich


Antennentyp

Typische Verbindungen

Verstärkungsbereich

Montage

Am besten geeignet für

Kompakt/gedrungen

LTE oder WLAN

~2–5 dBi

Zum direkten Anschrauben an die Fräse

Desktop- oder Indoor-Router in Bereichen mit gutem Signal

Magnetisch/klebend

LTE, WLAN, GNSS, Bluetooth

~2–5 dBi

Magnetfuß oder Klebepad

Fahrzeuge, temporäre Aufbauten, schnelle Installationen

Omnidirektionale Dach-/Schraubmontage

LTE, GNSS, Wi-Fi (einzeln oder in Kombination)

~3,5–5 dBi (Mobilfunk), 28 dB LNA-Verstärkung (GNSS, Verstärker)

Schraubmontage auf Dach, Fahrzeug oder Schrank

Permanente Außeninstallationen, die eine 360°-Abdeckung benötigen.

Multi-in-1-Kombination (3-in-1 bis 7-in-1)

LTE/5G MIMO, WLAN, GNSS, Bluetooth

~2–4 dBi pro Element

Schraubmontage, Einzelgehäuse

Erweiterte Router (z. B. RUTM50, RUTC50), die alle Funkmodule in einer einzigen Antenne benötigen.

Richtungs-/Panelsteuerung

LTE oder 5G

Typischerweise ~7–14 dBi, richtungsfokussiert

Wand- oder Mastmontage, ausgerichtet

Feste Punkt-zu-Punkt-Verbindungen zu einem bekannten Funkturm oder Zugangspunkt


Integrierte Antennengehäuse von Drittanbietern


Für extreme Außenbedingungen oder feste Installationen über große Entfernungen hinweg werden spezielle Gehäuse von Drittanbietern wie die Serien QuWireless QuSpot oder QuMax verwendet, in denen der Teltonika-Router direkt im Antennengehäuse montiert wird. Dadurch entfällt die Anfälligkeit einer externen Kabelführung, und die gesamte Einheit kann im Freien, hoch oben an einem Mast, angebracht werden.


Ultrakurze interne Anschlusskabel ersetzen die lange Koaxialleitung und minimieren so Signalverluste. Das abgedichtete IP67-Gehäuse überträgt Strom und Daten über ein einziges PoE- Kabel, sodass die gesamte Einheit hoch oben an einem Mast montiert werden kann.


Schwebende schwarze Wi-Fi-Antennen und Routerteile kreuzen sich auf einem blaugrauen Hintergrund und erzeugen so eine elegante, technisch anmutende abstrakte Szene.

Die Antenne an den Router anpassen


Kombi-Routerantennen sind im Allgemeinen auf bestimmte Routerfamilien abgestimmt. Modelle, die LTE, Wi-Fi, GNSS und Bluetooth in einem Gehäuse vereinen, sind für 4G-Router wie den RUTM11 und den RUTM16 konzipiert.


Für 5G-Modelle wie den RUTM50 und den RUTC50 werden Kombiantennen entwickelt, die 5G, Wi-Fi und GNSS abdecken.


Eine Antenne, die für eine andere Routerfamilie gebaut wurde, kann zwar möglicherweise eine Verbindung herstellen, es ist jedoch nicht garantiert, dass ihr Frequenzbereich mit den tatsächlichen Funkbändern Ihres Routers übereinstimmt.


Wie man die richtige Router-Antenne auswählt


Beachten Sie stets Folgendes:


  • Frequenzbänder: Die 5G- oder LTE-Antenne muss die tatsächlichen Frequenzbänder Ihres Routers abdecken.

  • Anschlüsse: Die Anzahl muss der Anzahl der Antennenanschlüsse entsprechen; MIMO-Router benötigen ein Antennenelement pro Anschluss.

  • Anschlüsse: SMA für Mobilfunk und GNSS, RP-SMA für Wi-Fi.

  • Umgebung: Wählen Sie für Dächer und Masten eine IP-geschützte Außenantenne. Router in Metallschränken oder Fahrzeugen benötigen eine externe Antenne.

  • Montage: magnetisch oder klebend für temporäre Installationen, Schraubmontage für permanente Installationen, Panelmontage für feste Richtungsverbindungen.

  • Kabellänge: Halten Sie die Kabelstrecke kurz oder verwenden Sie ein verlustarmes Kabel, wenn die Antenne weit vom Router entfernt sein muss.


Benötigen Sie Hilfe bei der Auswahl? Kontaktieren Sie das Teltonika-Team, um die passende Router-Antenne, den richtigen Anschluss und die richtige Montageoption für Ihr Projekt zu ermitteln.

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