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Fernverbindung von Abwasserumspannwerken mit dem CAN-Bus-Router RUT204

Highlights


✔ Dezentrale Abwasserumspannwerke arbeiten oft ohne ständiges Personal, sodass die Pumpenleistung und der Generatorstatus für die Administratoren erst im Störungsfall sichtbar werden.


Der LTE-Router RUT204 von Teltonika mit nativer CAN-Bus-Schnittstelle bietet Cat-4-Konnektivität. Dank Unterstützung des CANopen-Protokolls ermöglicht er die direkte Integration mit Frequenzumrichtern und Generatorsteuerungen.


Das Remote Management System (RMS) ermöglicht die Bereitstellung ohne manuellen Eingriff und die zentrale Überwachung, wodurch der operative Aufwand und die Anzahl der Vor-Ort-Besuche reduziert werden.


Abgelegene Abwasserumspannwerke bergen das Risiko kostspieliger Überläufe


Unter jeder Stadt und jedem Dorf erstreckt sich ein Netz von Pumpstationen, über das die wenigsten nachdenken. Doch ohne sie käme das tägliche Leben schnell zum Erliegen. Diese Umspannwerke laufen rund um die Uhr, ohne festes Personal, und befinden sich oft in ländlichen oder schwer zugänglichen Gebieten, weit entfernt vom nächsten Internetanschluss. Wenn etwas schiefgeht, ist oft niemand da, der es bemerkt.


Ohne zuverlässige Fernverbindung erhalten die Betreiber ein fragmentiertes Bild. Pumpenfehler bleiben unentdeckt, bis sie sich verschlimmern, der Generatorstatus bleibt bis zum Notfall unbekannt, und die Diagnose von Problemen oder die Anpassung von Systemparametern erfordert die Anreise von Technikern vor Ort, was Zeitaufwand, Kosten und Betriebsrisiken erhöht.


Die Folgen einer übersehenen Störung reichen über Geräteschäden hinaus. Überlastungsereignisse haben schwerwiegende umweltbezogene und regulatorische Auswirkungen, und an Standorten ohne Glasfaserinfrastruktur gibt es keine kabelgebundene Ausweichlösung.


Erschwerend kommt hinzu, dass Notstromaggregate, die letzte Verteidigungslinie bei einem Stromausfall, für die Betreiber oft ebenso unsichtbar sind. Ihr Status – ob laufend, defekt oder mit niedrigem Kraftstoffstand – wird in der Regel erst dann gemeldet, wenn sie am dringendsten benötigt werden.


Diese Standorte benötigen ein zuverlässiges Mobilfunkgerät, das in der Lage ist, direkt mit den bereits vorhandenen Industrieanlagen zu kommunizieren, von modernen Frequenzumrichtern bis hin zu älteren SPS-Steuerungen.


Topologie



Vollständige Transparenz des Umspannwerks mit einem nativen CAN-Bus-4G-Router


Zwei industrielle LTE-Router des Typs Teltonika RUT204 (Cat 4) sind vor Ort im Einsatz: einer an der Abwasserpumpstation und einer am Notstromaggregat. Als erster Router von Teltonika mit integrierter CAN-Hardware macht der RUT204 externe Gateways überflüssig, vereinfacht die Installation und reduziert die Anzahl der benötigten Geräte an jedem Standort.


In der Pumpstation ist ein RUT204 über seine native CAN-Bus-Schnittstelle direkt mit dem Frequenzumrichter (VSD) verbunden, wobei je nach Umrichtermodell das CANOpen-Protokoll zum Einsatz kommt.


Der 4G-Router erfasst wichtige Betriebsparameter wie Motordrehzahl, Last, Stromverbrauch, Betriebsstunden und Fehlerstatus. Die für die Pumpensteuerung und die Tankfüllstandsregelung zuständige SPS ist über Ethernet (Modbus TCP) oder – bei älteren Steuerungen – über RS232 (Modbus RTU) mit dem RUT204 verbunden. Dadurch erhalten die Bediener unabhängig von der Steuerungsgeneration Fernzugriff auf den Automatisierungsstatus und Systemalarme.


Ein zweites RUT204 ist am Dieselgenerator installiert. Der LTE-Router liest Daten vom Generatorsteuergerät über den CAN-Bus und ermöglicht so die kontinuierliche Fernüberwachung von Motorstatus, Drehzahl, Kraftstoffstand, Batteriespannung, Betriebsstunden und Fehlerzuständen. Die Bediener wissen jederzeit, ob Notstrom verfügbar ist, wann der Generator bei einem Stromausfall anspringt und wann Wartungsarbeiten fällig sind – ohne dass ein Vor-Ort-Besuch erforderlich ist.


Alle Daten beider 4G-Router werden sicher über 4G LTE an ein SCADA-System oder eine Cloud-Plattform übertragen und ermöglichen den Betreibern so einen einheitlichen Echtzeit-Überblick über den Zustand des Umspannwerks. Sofortige Störungsmeldungen und kontinuierliche Statusberichte ermöglichen eine schnellere Reaktion auf Vorfälle und die frühzeitige Erkennung sich anbahnender Geräteprobleme.


Die WLAN-Schnittstelle des RUT204 ermöglicht Technikern bei Wartungsarbeiten vor Ort den Zugriff auf das lokale Netzwerk und damit eine schnelle Diagnose und Konfiguration ohne Mobilfunkverbindung. Der systemweite Fernzugriff und die langfristige Geräteverwaltung erfolgen über das Remote Management System (RMS) von Teltonika, das die automatische Bereitstellung und die zentrale Überwachung des gesamten vernetzten Systems im Abwassernetz unterstützt.


Abwasseranlagenbetreiber erhalten durch die RMS-Netzwerkkarte vollständige Fernüberwachung und -steuerung kritischer Umspannwerksanlagen. Diese bietet eine visuelle Live-Übersicht der gesamten Infrastruktur und ermöglicht so die einfache Lokalisierung von Fehlern, die Durchführung von Massenaktualisierungen und die Verwaltung aller eingesetzten Router über eine einzige Schnittstelle. Das Ergebnis ist ein unterbrechungsfreier Betrieb, geringere Betriebskosten und ein sicheres Infrastrukturmanagement – selbst an entlegenen Standorten ohne kabelgebundene Verbindung.


Wenn Sie die Überwachung Ihres Abwassernetzes mit zuverlässiger LTE Cat 4- und nativer CAN-Bus-Konnektivität modernisieren möchten, kontaktieren Sie uns, um Ihre Projektanforderungen zu besprechen.

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